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Autokorrelation

Autokorrelationsfunktion des Signals

Treten zwei Signale überlagert auf, so ist das zeitlich gröber strukturierte Signal nicht mehr erkennbar. Bildet man die Autokorrelationsfunktion des Signals, so ist das Signal großer zeitlicher Ausdehnung wieder sehr gut sichtbar, das störende Rauschen hinterlässt lediglich einen sehr schmalen "Peak" um die Stelle T=0, die von der Korrelationszeit des Rauschens (Dauer der einzelnen Rauschimpulse) abhängt:

Abb.1

Autokorrelationsfunktion des Signals:

Abb.2

Mit Hilfe der Autokorrelationsfunktion lassen sich also Signale entstören, die durch ein Rauschen überlagert sind,deren Rauscheinzelimpulsdauer sehr gering gegenüber den zu entstörenden Signalen sind. Aus der Theorie des Rauschens wird ersichtlich, dass insbesondere weißes Rauschen durch die Autokorrelationsmethode unterdrückt werden kann, selbst wenn das Messsignal im Zeitbereich nicht mehr erkannt werden kann, da es im Rauschen "untergeht".

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