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Analog-Digital-Wandler

Doppelintegrationsverfahren

Das Doppelintegrationsverfahren nutzt, wie das einfache Integrationsverfahren, das Zählverfahren zur AD-Wandlung.

In der Simualtion ist die Analogspannung über den Schiebeschalter einstellbar. Im Ruhezustand ist Q=0 und damit der Schalter S in Stellung 1. Der Integrator bleibt an dem positiven Spannungswert stehen, bei dem die Diode leitend wird. Der Ausgang x 1 ist im Zustand 0 (nicht leitend). Durch Drücken des Startbuttons wird der Zähler auf Null gesetzt und der Q-Ausgang des Flip-Flops auf Eins. Dadurch wird der Schalter mit der Meßspannung verbunden und der Integrator integriert diese. Diese fällt jetzt über das RC-Glied ab. In dem Moment, in dem sie durch Null geht, wird x 1 = 1 , und der Zähler beginnt zu zählen.Nachdem er einen vollen Zählzyklus durchlaufen hat, gibt dieser einen Übertragungsimpuls ab und das Flip-Flop wird wieder auf Null gesetzt, sowie der Schalter S mit der Referenzspannung verbunden (5 Volt). Sofort steigt die Spannungsrampe wieder an und der Zähler stoppt beim Nulldurchgang, da jetzt der Komparator wieder sperrt. Der letzte Zählerstand ist der entsprechende Binärwert der gemessenen Analoge.

Abb.1
Simulation einer A/D-Wandlung nach dem Doppelintegrationsverfahren
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