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Messung des Weges

Optische Schrittwertgeber

Optische Schrittwertgeber bestehen aus einer lichtempfindlichen Fläche (z.B. Photodiode), die sich hinter einer Codescheibe (oder Codestab) mit abwechselnden Hell- und Dunkelfeldern befindet. Die Hell- und Dunkelfelder haben exakt den gleichen Abstand zueinander. Wird diese Scheibe (oder der Stab) über eine Zahnradstange oder ähnliches mit dem sich bewegenden Gegenstand verbunden, so dreht sich diese Scheibe. Über die Hell- und Dunkelflächen werden Impulse an die lichtempfindliche Fläche gegeben, die proportional zur Weglänge sind.

Abb.1
Prinzip der optischen Wegmessung (kreisförmig)

Durch dieses Messprinzip wird der Zusammenhang zwischen der Weg- und Winkelmessung deutlich, denn eine kreisförmige Wegmessung ist gleichzeitig eine Winkelmessung. Die entstehenden Signale müssen nur noch in Winkelmaße umgerechnet werden. Die induktive und resistive Wegmessung kann ebenfalls in eine kreisförmige Messung abgewandelt werden.

Diese Messanordnung lässt sich, wie schon erwähnt, auch linear durchführen, wobei der Ring durch einen Stab ersetzt wird.

Abb.2
Prinzip der optischen Wegmessung (linear)

Der große Vorteil der Wegmessung mittels optischen Schrittwertgeber liegt in der unmittelbaren digitalen Ausgabe des Signales, was eine direkte Weiterverarbeitung über den PC ermöglicht.

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