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Messung der Gaskonzentration

Lambda-Sonde

Die Lambda-Sonde ist ein selektiver Sauerstoffsenor, der häufig im Kraftfahrzeugbereich eingesetzt wird. Die Bezeichnung "Lambda λ" soll beim Kraftfahrzeug das Verhältnis vom Sauerstoff zum Treibstoff im Motor angeben. Im Idealfall soll λ=1 sein. Die Sonde besteht aus einer einseitig geöffneten Zirkoniumdioxid-Röhre. Das Zirkoniumdioxid wird mit Yttriumoxid oder anderen Seltenenerden dotiert und fungiert als Festelektrolyt mit Leerstellen für Sauerstoff im Kristallgitter. Die Innen- und Außenwände werden mit einer porösen Platin-Schicht überzogen. Diese Schichten fungieren als Elektroden. Die Sonde muss auf mindestens 650 °C vorgeheitzt werden, um die Sauerstoffleitfähigkeit zu erhöhen. Außerdem muss eine Gleichspannung von 0,4-1,0 Volt an die Elektroden angelegt werden, um einen entstehenden Sauerstoffionenstrom zu messen. Dem Innenraum der Röhre wird nur Luft (ohne Abgase) zugeführt, sie dient als Referenzelektrode. Die Außenseite der Röhre ist die eigentliche Messelektrode und wird der zu messenden Luft ausgesetzt.

Abb.1
Aufbau einer Lambda-Sonde
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