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Thermodynamik: Einleitung

Prozesse

Die Energieänderung erhält bei exothermen Prozessen ein negatives, bei endothermen ein positives Vorzeichen.

Bleibt bei einer Reaktion das Reaktionsvolumen konstant (in starkwandigen Gefäßen wie Autoklaven), so spricht man von isochoren Reaktionen. Isobare Reaktionen finden unter konstantem Druck (dp=0) statt.

Überführt man ein System von einem Zustand in einen anderen, so kann der damit verbundene Prozess reversibel oder irreversibel verlaufen.

Reversibler Prozess
Unter einem reversiblen (umkehrbaren) Prozess versteht man einen Vorgang, bei dem die Rückkehr des Systems in den Ausgangszustand ohne irgendwelche Veränderungen im System selbst oder in der Umgebung möglich ist.
Irreversibler Prozess
Ein Prozess ist irreversibel, wenn als Ergebnis seines Ablaufs Veränderungen im System oder seiner Umgebung zurückbleiben.

Alle realen Prozesse liegen zwischen den Extremen völlig reversibel und völlig irreversibel. Die Idealvorstellung des reversiblen Prozesses ist jedoch wichtig, weil sich aus ihr grundlegende, relativ einfache thermodynamische Gesetzmäßigkeiten ergeben, die man in vielen Fällen näherungsweise auch auf reale Prozesse anwenden kann.

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