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Phasenumwandlung

Einleitung

Kennzeichnend für kristalline Stoffe ist, dass der Schmelzvorgang bei einer bestimmten Temperatur, dem Schmelzpunkt, erfolgt. Der Schmelzpunkt ist deshalb eine wichtige und im Allgemeinen einfach zu bestimmende Konstante zur Charakterisierung von reinen Stoffen. Am Schmelzpunkt stehen flüssige und feste Phase eines Stoffes miteinander im Gleichgewicht.

Die Anordnung der Teilchen in Flüssigkeiten ist variabel und weitgehend zufällig. Infolge der Teilchenbewegung verändern sich die Teilchenabstände der Flüssigkeit ständig. Im Zeitmittel sind die Teilchenabstände geringfügig größer als im Festsoff (Ausnahme Wasser). In Flüssigkeiten werden die Anziehungskräfte zwischen den Teilchen durch die temperaturabhängige Bewegung noch nicht überwunden, so dass der Zusammenhalt zwischen ihnen bestehen bleibt. Hierin liegt eine Gemeinsamkeit mit den Feststoffen. Im Weiteren sind Flüssigkeiten und Feststoffe (gemeinsam als kondensierte Phasen bezeichnet) wegen der relativ dichten Lagerung im Gegensatz zu Gasen nur wenig kompressibel.

Abb.1

Zustandsänderungen

Übungsaufgaben

Literatur

Wurm, T. ( Dezember 2012): Chemie für Einsteiger und Durchsteiger. 1. AuflageWiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA , 357, ISBN: 978-3-527-33206-9
Kühl, O. (August 2012): Allgemeine Chemie. 1. AuflageWiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA , 220, ISBN: 978-3-527-33198-7
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