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Flüssigkeiten: Einführung

Zusammenfassung

Allgemeines

Flüssigkeiten stehen von ihren Eigenschaften zwischen den Feststoffen und Gasen. Die Ordnung der Teilchen ist geringer als in Feststoffen. Während die Teilchen in Feststoffen an festen Plätzen positioniert sind, bewegen sie sich in Flüssigkeiten gebunden durch zwischenmolekulare Anziehungskräfte. In Gasen sind diese Kräfte nicht mehr vorhanden.

Diffusion

Teilchen in Flüssigkeiten unterliegen der Brown'sche Molekularbewegung.

Konzentrationsgefälle in einer Flüssigkeit werden durch Diffusion ausgeglichen. Es wird zwischen passivem Transport, bei einer freiwillig ablaufenden Diffusion und aktivem Transport bei Diffusion mit Energieverbrauch unterschieden.

Viskosität

Jede Flüssigkeit besitzt ein spezifisches Fließvermögen, ihre Viskosität. Die Viskosität einer Flüssigkeit beruht auf zwischenmolekularen Anziehungskräften und ist Temperatur- und Druckabhängig. Ein weiterer Faktor für die Viskosität ist die Komplexität der Moleküle in einer Flüssigkeit sowie deren Polarität.

Polare und unpolare Flüssigkeiten

Flüssigkeiten werden in polare und unpolare Flüssigkeiten eingeteilt. Polare Flüssigkeiten besitzen Moleküle mit Dipolmoment. In unpolaren Flüssigkeiten sind die einzelnen Teilchen nach außen neutral, es existieren nur schwache zwischenmolekulare Kräfte. Wasser ist die bekannteste unpolare Flüssigkeit.

Oberflächenspannung

Innerhalb einer Flüssigkeit ist ein Teilchen von seinesgleichen umgeben, deshalb sind die Kräfte ausgeglichen. An der Phasengrenze werden von weniger Nachbarmolekülen angezogen. Ihre Anziehungskraft ist verstärkt und ins Innere der Flüssigkeit gerichtet. Es entsteht eine Oberflächenspannung.

Literatur

Wurm, T. ( Dezember 2012): Chemie für Einsteiger und Durchsteiger. 1. AuflageWiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA , 357, ISBN: 978-3-527-33206-9
Kühl, O. (August 2012): Allgemeine Chemie. 1. AuflageWiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA , 220, ISBN: 978-3-527-33198-7
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