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Flüssigkeiten: Einführung

Diffusion

Lösliche Stoffe können innerhalb von Flüssigkeiten, aufgrund der Beweglichkeit der Teilchen (Brown'sche Molekularbewegung), diffundieren. Es kommt zu einer Durchmischung.

Diffusion
Unter Diffusion versteht man die Durchmischung von zwei oder mehreren verschiedenen, miteinander in Berührung stehenden Stoffen. Diese Durchmischung entsteht durch die thermische Bewegung (Brown'sche Molekularbewegung) der Teilchen und verläuft gleichmäßig in alle Richtungen.
Die treibende Kraft der Diffusion ist der lokale Konzentrationsunterschied der diffundierenden Teilchen. Die Diffusion führt ohne Einwirkung von äußeren Kräften zum Abbau des Konzentrationsgradienten. Äußere Einflüsse wie elektrisches Potenzial, Temperatur- oder Druckunterschiede können die Geschwindigkeit und Richtung der Diffusion beeinflussen.

Wird ein Salz in Wasser gelöst, verteilen sich durch Diffusion die Ionen nach einiger Zeit gleichmäßig in der gesamten Lösung. Es entsteht ein homogenes Gemisch.

Durch die Diffusion werden Konzentrationsunterschiede ausgeglichen. Sie läuft so lange, bis der Konzentrationsgradient (also die ungleiche Konzentrationsverteilung) abgebaut ist. Die Triebkraft der Diffusion ist die Zunahme der Entropie.

Es wird zwischen passivem und aktivem Transport unterschieden. Läuft die Diffusion freiwillig ab, bezeichnet man sie als passiven Transport. Soll ein Transport gegen das Konzentrationsgefälle durchgeführt werden, sollen also Teilchen aus der verdünnten Lösung in die konzentriertere überführt werden, muss Energie aufgewandt werden. Der aktive Transport ist nur unter Energieverbrauch möglich.

Abb.1
Passiver Transport

Übungsaufgabe

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