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Kristallstrukturanalyse

Das Laue-Verfahren

Abb.1
Beugung von Röntgenstrahlen

Voraussetzung für dieses Verfahren ist ein Einkristall der zu untersuchenden Verbindung. Dieser Kristall wird von parallelen Röntgenstrahlen, die von einer Strahlungsquelle erzeugt und mit einer Blende herausfiltriert wurden, getroffen. Die Summe der gebeugten Strahlen an einer Gitterebene erzeugt eine kegelförmige Projektion auf der fotografischen Platte.

Abb.2
Durchstrahlung eines Einkristall
Abb.3
Belichtete Punkte auf der fotografischen Platte

Durch Drehen des Kristalls kann jeder Beugungswinkel, bei dem ein Beugungsmaximum entsteht, angefahren werden. Aus der Anordnung der belichteten Punkte (Abb. 3) kann der Fachmann Auskunft über die Symmetrie des Kristalls geben.

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