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Zwischenmolekulare Wechselwirkung

Überlagerung der Wechselwirkungen

Abb.1
Siedepunkte der H-Verbindungen 4. bis 6. Hauptgruppe
Abb.2
Siedepunkte der H-Verbindungen der Halogene

Für Moleküle mit Dipolemoment überlagern sich die Wechselwirkungen auf Grund der permanenten und induzierten Dipoleigenschaften. Im Gang der Siedepunkte der Nichtmetall-Wasserstoffverbindungen treten deshalb zum Teil scheinbare Unregelmäßigkeiten auf.

So besitzt unter den Halogenwasserstoffen Fluorwasserstoff trotz geringer Molekülgröße einen auffällig hohen Siedepunkt. Da aber das HF-Molekül wesentlich polarer ist als die übrigen Halogenwasserstoffe, sind die Wechselwirkungen der permanenten Dipole besonders ausgeprägt. Die Wechselwirkung beruht auf der Anziehung des stark negativ polarisierten F-Atoms auf das entsprechend positiv polarisierte H-Atom eines anderen Moleküls (Wasserstoffbrücken). Dabei besteht Tendenz zur Zusammenlagerung zu Ketten.

Abb.3
Assoziation in flüssigem Fluorwasserstoff
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