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Hybridisierung

Hybridisierung unter Beteiligung von d-Orbitalen

Da die Elemente der 2. Periode nur über vier Orbitale (2s und drei 2p-Orbitale) verfügen, können sie maximal, bei geeigneter Elektronenkonfiguration, vierbindig auftreten. Die Orbitale der nächsten Hauptquantenzahl (n=3) liegen energetisch zu weit über denen der L-Schale, so dass sie zur Hybridisierung nicht herangezogen werden können. Anders liegen die Verhältnisse in der 3. Periode. Die Elemente verfügen nicht nur über s- und p-, sondern auch über (unbesetzte) d-Orbitale. Werden diese d-Orbitale zur Hybridisierung herangezogen, so kann das betreffende Element seine Bindigkeit erhöhen. Die wichtigsten Hybride, die unter Beteiligung von d-Orbitalen zustandekommen, sind folgende:

Abb.1
sp2d-Hybrid (quadratisch planar)
Abb.2
sp3d-Hybrid (trigonal-bipyramidal)
Abb.3
sp3d2-Hybrid (oktaedrisch)

Weitere weniger geläufige Hybridformen mit Beteiligung von d-Orbitalen zeigt die Tabelle.

Tab.1
Hybridisierung unter Beteiligung von d-Orbitalen
HybridorbitalGeometriemaximale Koordinationszahl
sdgewinkelt2
pdlinear2
p2dtetragonal-planar3
sd2 tetragonal-planar3
sp2dtetragonal-planar4
sd3 tetraedrisch4
sp3dtrigonal-bipyramidal5
spd3 trigonal-bipyramidal5
spd3 tetragonal-pyramidal5
sd4 tetragonal-pyramidal5
sp3d2 oktaedrisch6
spd4 trigonal-prismatisch6
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