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Chemische Bindung: Einführung

Einführung

Die chemischen Elemente - ausgenommen die Edelgase - liegen im Allgemeinen so vor, dass ihre Atome starke Wechselwirkungen aufeinander ausüben. Sie sind aneinander gebunden, zum Beispiel Wasserstoff in Form von H2-Molekülen, Stickstoff in Form von N2-Molekülen, Schwefel in Form von S8-Ringmolekülen, Kohlenstoff als Diamant oder Graphit als Cn-Atomverbände, Metalle in Form von Metallkristallen aus vielen Atomen Mn. Man spricht in diesen Fällen von Elementverbindungen. Wenn aus unterschiedlichen Elementen Verbindungen entstehen, liegt eine chemische Bindung vor.

Historische Entwicklung

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Abb.1
Meilensteine auf dem Weg zum Modell der chemischen Bindung (Hinweis: Bewegen Sie die Maus über die Jahreszahlen!)
© Wiley-VCH

Die historische Entwicklung der Vorstellungen von der chemischen Bindung ist ziemlich verwickelt und für uns heute nicht mehr ohne weiteres nachzuvollziehen, weil zu jeder Theorie eigentlich ein Überblick über den zur jeweiligen Zeit aktuellen Kenntnisstand der Chemie erforderlich wäre. Deshalb soll auf die Theorien, die vor der Zeit der Kern-Elektronen-Modelle der Atome liegen, hier nicht eingegangen werden.

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