zum Directory-modus

Periodizität von Eigenschaften - Elektronenaffinität

Periodensystem der Elemente - Elektronenaffinitäten

Elektronenaffinität
Unter der Elektronenaffinität (EA) (nicht zu verwechseln mit der Elektronegativität!) versteht man diejenige Energie, die frei wird oder gebraucht wird, wenn ein Elektron in das energieniedrigste unbesetzte Orbital eines freien Atoms aufgenommen wird:
x ( g ) + e - x ( g ) -

Weil sich die Reaktion x ( g ) + e - x ( g ) - experimentell nicht realisieren lässt, müssen zur Ermittlung der Elektronenaffinität andere Wege beschritten werden. Die Ermittlung der Elektronenaffinität kann für eine Reihe von Elementen indirekt aus thermodynamischen Größen erfolgen. Weil die zu Grunde liegenden Daten zum Teil nicht sonderlich genau sind, ist die Ermittlung häufig mit beträchtlichen Unsicherheiten behaftet und Tabellen unterschiedlichen Ursprungs differieren dementsprechend deutlich. Direkt bestimmbar sind vor allem die Elektronenaffinitäten der Halogene durch Schockerhitzen von Alkalihalogeniden und gleichzeitiger Laser-Spektroskopie. Hierbei wird das äußerste Elektron des Halogenid-Ions mittels eines Photons abgespalten und die kinetische Energie des Elektons bestimmt. Dabei tritt die Reaktion ein, die einer Umkehrung der obigen Gleichung entspricht, zum Beispiel:

F - ( g ) h ϑ F ( g ) + e -
<Seite 1 von 2