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Atommasse

Zur nicht-Ganzzahligkeit von Atommassen der Elemente im Periodensystem der Elemente

Wenn sich die Kerne aus Teilchen der Masse 1 zusammensetzen, dann müssten die Atommassen alle ganzzahlige Vielfache dieser Einheitsmasse sein. Dies ist nicht der Fall, und zwar aus folgenden Gründen:

1. Protonen und Neutronen besitzen nicht genau die gleiche Masse:

Tab.1
Elementarteilchenabsolute Masse [kg]relative Masse [u]
Proton 1,67252 · 10 -27 1,0072763
Neutron 1,67482 · 10 -27 1,0086654

2. Die natürlichen Elemente sind - bis auf die Reinelemente - Isotopengemische. Isotope besitzen bei gleicher Protonenzahl verschiedene Neutronenzahlen. Die Atommassen natürlich vorkommender Elemente hängen daher entscheidend von der prozentualen Zusammensetzung ihrer Isotopen ab. Massenbestimmungen und Bestimmungen von Isotopenzusammensetzungen können vorteilhaft und präzise mit Hilfe der Massenspektroskopie durchgeführt werden.

3. Beim Zusammentreten von Nukleonen zu einem Nuklid tritt stets ein Massendefekt auf, das heisst die Nukleonenmasse ist immer kleiner als die Summe der Nukleonenmassen, die das Nuklid aufbauen. Bei mittelschweren Nukleonen beträgt der Massendefekt etwa 0,00814 g mol-1

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