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Elektrochemische Stromquellen

Knopfzelle

In Knopfzellen setzt man als Oxidationsmittel Quecksilber(II)-oxid oder Silber(I)-oxid (beide relativ teuer) ein.

Die billige und umweltfreundliche Zink-Luft-Zelle basiert auf der Gesamtreaktion

Zn+ ½O2+ H2O NH4Cl Zn(OH)2

Die Zelle ist wegen ihrer halboffenen Bauweise in der Handhabung problematischer und wird vor allem für stationäre Zwecke (Baustellenbeleuchtung, Weidezäune) mittlerweile jedoch auch in miniaturisierter Form für Hörgeräte verwendet.

Abb.1

Zur Konstruktion von Stromquellen mit höheren Spannungen benötigt man Reaktionspartner mit hoher Potentialdifferenz. Als Reduktionsmittel wird deshalb Lithium verwendet. Da Lithium aber Oxoniumionen zu Wasserstoff reduziert, kommen wässrige Elektrolyte nicht in Frage. Man setzt deshalb als Elektrolyten in Acetonitril gelöste Salze ein oder verwendet Feststoffelektrolyte.

Hinweis: Weil viele der kommerziell erhältlichen elektrochemischen Stromquellen stark toxische Schwermetalle enthalten, bemüht man sich seit Jahren verstärkt, verbrauchte Zellen nicht in den Hausmüll gelangen zu lassen und sie einer gesonderten Entsorgung zuzuführen.

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