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Autoprotolyse

Autoprotolyse

Wenn eine Flüssigkeit den elektrischen Strom leitet, so müssen in dieser Flüssigkeit Ionen vorliegen, durch deren Wanderung der Stromtransport stattfinden kann. Leitfähigkeitsmessungen an reinstem Wasser ergeben eine spezifische Leitfähigkeit von κ(H2O) = 4 ⋅ 10−8 Ω-1cm-1 (etwa 1/100 des Wertes von gewöhnlichem destilliertem Wasser). Es liegen also offenbar auch in reinstem Wasser Ionen in geringer Konzentration vor. Die Ionen entstehen durch Protonenübertragung von einem Wassermolekül auf ein anderes:

Diesen Vorgang bezeichnet man als Autoprotolyse des Wassers. Das Autoprotolysegleichgewicht liegt völlig auf der linken Seite der Gleichung. Eine weitere Protolyse

spielt keine Rolle, das heißt freie Oxidionen sind in wässriger Lösung nicht beständig.

Übung

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