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Experimente

Versuchsdurchführung

Herstellung der Lösung

Zur Herstellung der Lösung wiegt man ca. 30g VE-Wasser1) auf der Analysenwaage in ein kleines Becherglas ein und löst darin eine geeignete Substanzmenge. Zur Abschätzung der Substanzmenge nimmt man eine Molmasse von 100 gmol-1 sowie eine gewünschte Gefrierpunktserniedrigung von 0,8K an. Die kryoskopische Konstante des Wassers beträgt 1,85 K kg mol-1 . Das trockene Gefrierrohr wird mit annähernd dem gleichen Lösungsvolumen gefüllt wie bei der Feineichung.

Messung

Zur Messung verfährt man analog der Feineichung. Gleichzeitig nimmt man die Temperatur-Zeit-Kurve auf. Nach Einsetzen der Kristallisation steigt die vom Thermometer angezeigte Temperatur wieder an, um nach Erreichen eines maximalen Wertes langsam zu fallen. Das Maximum in der Temperatur-Zeit-Kurve (ggf. aus dem ansteigenden und fallenden Kurvenast extrapolieren) entspricht dem Gefrierpunkt der Lösung. Für die Genauigkeit der Bestimmung ist u.a. eine möglichst geringe Unterkühlung von Bedeutung (Rühren!). Die Bestimmung des Gefrierpunktes wird mehrfach durchgeführt, indem man den gefrorenen Anteil der Lösung auftaut und wieder abkühlt.

Aus den Massen von Lösungsmittel und gelöstem Stoff, der gemessenen Gefrierpunktserniedrigung und der kryoskopischen Konstante des Lösungsmittels berechnet man die Molmasse der ausgegebenen Substanz.

Entsorgung von Abfäillen
Probesubstanz, Kältemischung: Ausguss. Mit Wasser nachspülen.
1)VE-Wasser: vollentsalztes Wasser
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