zum Directory-modus

Wärmedehnung

Ausdehnung von Gasen

Die Wärmeausdehnung ist bei Gasen am stärksten ausgeprägt. Die Berechnung der Wärmedehnung bei Gasen ist weniger kompliziert, da nahezu alle idealen Gase den gleichen Raumausdehnungskoeffizienten haben.

Ein ideales Gas dehnt sich bei konstantem Druck pro Kelvin Temperaturerhöhung um 1/273,15 des Volumens aus, das es bei 273,15 K ( = 0 °C) ausfüllt. Das Volumen des idealen Gases ändert sich daher linear mit der Temperatur.

Für den Raumausdehnungskoeffizienten folgt: γ = 1 m 3 273,15 m 3 K = 1 273,15 K - 1 = 0,00366 K - 1

Bezogen auf das jeweilige Ausgangsvolumen V1 bei T1 gilt also für das ideale Gas: γ 1 = 1 T 1

Bereits 1802 hat der französische Physiker Gay-Lussac nachgewiesen, dass der Raumausdehnungskoeffizient der idealen Gase γ = 0,00366 K-1 beträgt.

Bibliographieeintrag
(1): Gay-Lussac (1778-1850): franz. Naturwissenschaftler 1802: Ausdehnungsgesetz für ideale Gase

Aufgabe

Seite 6 von 6>