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Schlagzähes Polystyrol

Masse-Suspensions-Verfahren (diskontinuierlich)

Nach Beendigung der Vorpolymerisation wird die Reaktionslösung in einem Rührkessel in der zwei- bis vierfachen Menge Wasser dispergiert. Als Hilfsmittel dienen hierbei wasserlösliche organische Polymere, z.B. Polyvinylalkohol. Anschließend werden verschiedene Initiatoren mit unterschiedlichen Zerfallszeiten zugesetzt, um zusammen mit einer genau definierten Temperatursteuerung einen Styrolumsatz von mehr als 99,5 % zu errreichen. Die dabei entstehende Reaktionswärme wird durch Siedekühlung abgeführt. Hierbei wird wie im Labor der Dampf an Kondensatoren abgekühlt und die nun erkaltete Flüssigkeit tropft in den Reaktionskessel zurück. Nach Beendigung der Reaktion wird die Suspension zentrifugiert. Das abgesetzte Rohprodukt wird getrocknet und konfektioniert.

Vorteile:

  • hohe Flexibilität
  • sichere Wärmeabfuhr
  • vollständige Umsetzung des Styrols
  • Herstellung von Masse- und Spezialprodukten in derselben Apparatur ohne Verschnitt

Nachteile:

  • größere Chargenschwankungen als beim kontinuierlichen Prozess
  • Anfall großer Mengen Abwasser und dessen kostenintensive Reinigung
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