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Einführung in die technische Herstellung von Styrol

Einführung in die Styrol-Produktion

Styrol ist ein wichtiges Zwischenprodukt in der chemischen Industrie, das z.B. als Polymerisat breite Anwendung findet.

Die Entwicklung großtechnischer Prozesse zur Herstellung von Styrol begann in den 1930er Jahren. Besonders während des zweiten Weltkrieges war der Bedarf an Styrol, das zur Herstellung von synthetischem Styrol-Butadien-Kautschuk verwendet wurde, groß. Nach 1946 begann man mit der Herstellung eines hochreinen Styrols, das zu einem stabilen, durchsichtigen, farblosen und vor allem billigen Kunststoff (Polystyrol) verarbeitet werden konnte.

Im Crackbenzin ist Styrol nur in geringen Mengen (6-8 %) enthalten. Es muss daher synthetisch hergestellt werden. Das heute überwiegende technische Herstellungsverfahren ist die katalytische Dehydrierung von Ethylbenzol.

Des Weiteren werden etwa 10 % der jährlich produzierten Menge Styrol über den Koppelprozess der indirekten Propenoxidation (SM/PO-Verfahren) hergestellt. Ausgangsprodukt ist hierbei ebenfalls Ethylbenzol.

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