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Herstellung von Styrol durch katalytische Dehydrierung

Adiabatische Dehydrierung

Über 75 % der weltweiten Styrolproduktion erfolgt durch die adiabatische Dehydrierung.

Abb.1

Dehydrierung

Die adiabatische Dehydrierung von Ethylbenzol wird in Festbetthordenreaktoren (b) mit zwei (s. Fließschema) oder drei hintereinander geschalteten Stufen durchgeführt, da bei einem einstufigen Durchgang nur geringe Umsätze und damit geringe Styrol-Ausbeuten erzielt werden können. Das Reaktionsgemisch, das aus frischem und rückgeführtem (d.h. beim vorhergehenden Durchlaufen des Prozesses nicht umgesetztem) Ethylbenzol besteht, wird mit Wasserdampf verdünnt in die Anlage eingespeist. Dieses Gemisch wird mittels der Wärmetauscher (f) vorgewärmt. Zusätzlich wird überhitzter Wasserdampf (a) am Eingang des Reaktors eingespeist, um die Reaktionstemperatur von 640 °C zu erreichen. Das Massenverhältnis Wasserdampf zu Ethylbenzol beträgt etwa 3:1. Das Reaktionsgemisch verlässt den ersten Reaktor mit einer Temperatur von etwa 580 °C und wird vor der Einspeisung in den zweiten Reaktor wieder auf die Eintrittstemperatur von 640 °C erhitzt. Der Umsatz an Ethylbenzol beträgt nach dem ersten Reaktor meist etwa 35 %, nach dem Durchlaufen aller 2 oder 3 Reaktoren etwa 65 %.

Interaktives Fließschema der Produktionsanlage

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