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Anschauliches: Machen Sie sich den Aufbau und die Wirkungsweise von Zyklonen anhand einer Abbildung deutlich.

Abb.1
Aufbau und Wirkungsweise eines Zyklons
aus Folienserie/Textheft Luft, Fonds der chemischen Industrie, Folie 25

mit freudlicher Genehmigung des Fonds der chemischen Industrie

Eine Abtrennung kleiner Partikel gelingt durch Anwendung der Zentrifugalkraft (Fliehkraft). Ein Zyklon ist ein Apparat, der sich im unteren Teil verjüngt. Das staubbeladene Gas strömt in den oberen Teil tangential ein und wird anschließend in einer spiralförmigen Bewegung nach unten geleitet. Dadurch treten Zentrifugalkräfte auf, die 100- bis 1.000-mal größer sind als die Erdbeschleunigung. Durch die Zentrifugalkräfte werden bevorzugt die Staubteilchen an die Innenwand des Zyklons geschleudert, verlieren durch Reibung an der Zyklonwand ihre Energie und rieseln an der Wand nach unten. Dort werden sie über einen Abschirmkegel ausgetragen. Der gereinigte Gasstrom wird umgelenkt und verlässt über ein Tauchrohr den Zyklon.