Der Wirbelschichtreaktor lässt sich im Gegensatz zum Festbettreaktor verhältnismäßig
leicht isotherm betreiben, selbst wenn große Wärmemengen zu- oder abgeführt werden müssen.
Grund dafür sind die in der Wirbelschicht zu erreichenden hohen Wärmeübergangskoeffizienten
α = 150-300
Partikelgröße dp
der Gasgeschwindigkeit u
sowie der Wärmeleitfähigkeit des Gases λ ab.
Der Wärmeübergangskoeffizient α steigt beim Überschreiten des Wirbelpunkts sprunghaft an, durchläuft ein Maximum und fällt mit zunehmender Porosität ε (Lückengrad) der Wirbelschicht wieder ab. Im Maximum erreicht der Wärmeübergangskoeffizient α ein Vielfaches des im Festbett beobachteten Wertes.
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| Abb.1Typischer Verlauf des Wärmeübergangskoeffizienten |
Zudem lassen sich im Gegensatz zum Festbett sehr hohe Temperaturdifferenzen zwischen Bett und Wand einstellen, so dass praktisch keine Temperaturprofile im Inneren der Wirbelschicht auftreten.