Bei Dreiphasenreaktionen dient der Feststoff als Katalysator und die Reaktanden sind auf die Gas- und Flüssigphase verteilt. Die industriell eingesetzten Dreiphasen-Reaktoren unterscheiden sich im Wesentlichen durch die Bewegungsform der Phasen und lassen sich auf die für Fluid-Fluid-Systeme benutzten zurückführen.
Der Katalysator (Partikelgröße
Beim Sumpfreaktor wird die Flüssigkeit meist von oben nach unten geführt und bildet die zusammenhängende Phase, in die das Gas dispergiert wird. Das Verhalten des Sumpfreaktors ist sehr komplex. Er wird bevorzugt eingesetzt, wenn aus reaktionstechnischen Gründen große Flüssigkeitsverweilzeiten erforderlich sind und/oder wenn die Flüssigkeit mit einer kleinen Gasmenge umgesetzt wird.
Beim Rieselreaktor können Gas und Flüssigkeit im Gleich- und Gegenstrom über das katalytische Festbett geführt werden, wobei nur im Gleichstrom arbeitende Reaktoren technische Anwendung finden.
Die Feststoffpartikel können sowohl durch den Flüssigkeits- als auch den
Gasstrom fluidisiert werden. Die flüssige Phase bildet wie bei der Blasensäule die
zusammenhängende Phase. Von Wirbelschicht soll gesprochen werden, wenn relativ große
Partikel (5 nm<
Es werden Blasensäulen und Rührkessel als Suspensionsreaktoren benutzt. Die
Flüssigkeit bildet immer die zusammenhängende Phase, in der Gas und Feststoff verteilt
werden. Kennzeichnend ist, dass die Feststoffkonzentration bei 1 % und höher ist und die
Partikelgröße