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Synthese von Ethylbenzol durch Flüssigphasen-Alkylierung

Einleitung

Der Flüssigphasen-Aluminiumchlorid-Prozess ist seit 1930 die Hauptquelle für Ethylbenzol. Das Prinzip der Flüssigphasenprozesse besteht darin, in Gegenwart von Aluminiumchlorid als Katalysator Benzol mit Ethylen zu begasen. Neben AlCl3 werden auch AlBr3, FeCl3, ZrCl4 und BF3 als Katalysatoren verwendet. Zur Unterstützung der Reaktion können geringe Mengen Chlorwasserstoff als Promotor für das Aluminiumchlorid verwendet werden. Hierzu wird dem Ethylen in kleine Mengen Ethylchlorid zugegeben, das unter den Reaktionsbedingungen mit Benzol zu Ethylbenzol reagiert. Das dabei entstehende HCl wirkt als Cokatalysator zum AlCl3 und führt so zu einer Erhöhung der Ethylbenzolproduktion. Der AlCl3-Katalysator kann auch als Katalysator für die Umalkylierung der entstehenden Polyethylbenzole dienen.

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