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Erdöl-Aufarbeitung

Einführung in die Erdölaufarbeitung: Raffinerie

Als Raffinerien bezeichnet man Verarbeitungsanlagen, in denen aus Rohöl marktgängige Mineralölprodukte hergestellt werden. Rohöl ist ein Gemisch von verschiedenen Kohlenwasserstoffen.

Ausgangspunkt der Mineralölverarbeitung ist die Destillation, in der die Kohlenwasserstoffe in Gruppen nach Siedepunkten getrennt werden. Dies wird über eine fraktionierte Destillation erreicht. Bei dieser Verarbeitung fallen zunächst alle Produkte so an, wie sie von Natur aus in dem Rohöl vorhanden sind.

Abb.1
Die drei Verarbeitungsschritte einer Raffinerie

Anschauliches: Grundriss einer typischen Erdölraffinerie

Vertiefung: Vereinfachtes Fließschema einer typischen Raffinerie

Damit der Produktausstoß möglichst den Anforderungen des Marktes entspricht, schließen sich an die Destillation Konversionsverfahren an. Dabei werden z.B. aus den schwerersiedenden, langkettigen Molekülen kürzerkettige Moleküle gemacht. So kann man die Produktpalette der Raffinerie an die Gegebenheiten des Marktes anpassen. Man veredelt somit das Rohöl.

Abb.2
... ohne Konversion
Abb.3
... mit katalytischer Crackanlage
Abb.4
... mit Hydrocracker

  1. Benzin
  2. Schweres Heizöl
  3. Mitteldestillate
  4. Sonstige Produkte

Am Ende erfolgt die Vermischung zu Endprodukten.

Vertiefung: Vergleich der Verbrauchsstruktur verschiedener Märkte (USA, Europa, Japan)

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