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Versuch 2: Adsorption eines Mehrkomponentengemisches

Durchführung

Anlagensteuerung

Die Bedienung und Beobachtung der Versuchsanlage erfolgt durch ein Prozessleitsystem in Form eines JAVA-Applets über das Internet. Das Prozessleitsystem beinhaltet die Visualisierung des Anlagenprozesses sowie die Speicherung und Versendung der Versuchsdaten.

Die Sollwertvorgaben für den Massestrom, für die Gaskonzentrationen und für die Reaktortemperatur können über Regler direkt im Anlagenfließbild vorgenommen werden. Die Vorgabe der verfügbaren Gase und Gaswege ist über eine Magnetventilsteuerung umgesetzt. Die Schaltung der Ventile erfolgt per „Mausklick“ am zugehörigen Ventil im Anlagenfließbild. Die erfassten Parameter, wie Temperaturen, Drücke und Gaskonzentrationen, werden in Datenfenstern am Messort angezeigt. Zur Beobachtung des Versuchsverlaufes kann während der Experimente eine Datenanzeige zugeschaltet werden. Die Steuerung ist aus anlagentechnischer Sicht als sicher zu beschreiben. Bei der Bedienung kann die Versuchsanlage keinen Schaden nehmen. Fehler in der Steuerung der Anlage, die zu einer Gefährdung des Systems führen würden, werden durch verschiedene Sicherheitsfunktionen verhindert.

Über die automatische Spüleinrichtung ist ein Zurücksetzen des Anlagenstatus in den Ausgangszustand jederzeit möglich und nimmt 5-10 Minuten in Anspruch (die gewählte Reaktortemperatur wird nicht zurückgesetzt).

Im Anlagenfließbild sind nur die Komponenten abgebildet, welche für den gewählten Versuch erforderlich sind. Diese versuchsabhängigen Teildarstellungen dienen der anschaulichen und benutzerfreundlichen Vereinfachung der Anlagensteuerung. Die Zugriffsmöglichkeiten auf die Steuerelemente erhöhen sich mit dem Schwierigkeitsgrad der einzelnen Versuche.

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Abb.1

Versuchsdurchführung

Die Bedienung der Versuchsanlage erfolgt über ein interaktives Fließbild. Nach erfolgter Versuchsfreigabe wird das Programm zur Systemsteuerung aufgerufen. Im Nachfolgenden sollten Sie sich mit der Bedienung der Versuchsanlage Schritt für Schritt vertraut machen.

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Abb.2
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