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Sedimentation (Ultrazentrifuge)

Optische Detektion

Zur optischen Detektion gehören:

Schlierenoptische Detektion

An der Grenze zwischen höher konzentrierter Dispersion und reinem Dispersionsmittel ändert sich der Brechungsindex sprunghaft, daher wirkt die Probe wie ein Prisma und bricht einen durchtretenden Lichtstrahl. Bei der Schlieren-Fotografie wird die Änderung des Brechungsindexes entlang des Zellradius R registriert und in Form einer Kurve mit Maximum angezeigt.

Interferometrische Detektion

Bei der Interferenzmethode lässt man zwei Lichtstrahlen interferieren, von denen einer zuvor die Probe passiert hat, während der zweite das reine Dispersionsmittel durchläuft. Die Änderung des Brechungsindexes in der Probe verändert die Interferenz der beiden Strahlen, so dass man in der Interferenzfotografie das Brechungsindexprofil der Probe direkt erkennen kann.

Absorptionsoptische Detektion

Das Absorptionsvermögen der Probe wird bei konstanter Wellenlänge entlang des gesamten Zellradius R gemessen. Man erhält zu jeder Zeit t ein Konzentrationsprofil. Die Position der Sedimentationsfront wird als Funktion der Zeit registriert. Die Absorptionsoptik misst die Differenz des Absorptionvermögens zwischen Proben- und Referenzsektor bei einer konstanten Wellenlänge λ über den Radius R der Zelle.

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