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Technische Anwendungen der Elektrolyse

Oberflächenschutz von Aluminium (Eloxal-Verfahren)

Nach seiner Stellung in der Spannungsreihe sollte Aluminium leicht oxidert werden. Trotz seines Bestrebens, sich mit Sauerstoff zu verbinden, ist reines Aluminium an der Luft jedoch stabil. Durch die Bildung einer fest anhaftenden dünnen Oxidschicht ist das darunterliegende Aluminium vor weiterer Oxidation geschützt (Passivierung).

Die Schutzwirkung kann noch erheblich verbessert werden, indem man durch anodische Oxidation künstlich eine harte und dickere, harte Oxidschicht von ca.0,02mm Dicke erzeugt (Eloxal-Verfahren). Die Oxidschicht schützt vor Korrosion. Eloxiertes Aluminium ist beständig gegen Witterung, Meerwasser, Säuren und Basen. Aluminiumdrähte lassen sich durch Eloxieren elektrisch isolieren. In Schwefelsäure kann diese Al2O3 -Schicht teilweise wieder aufgelöst werden. Es bildet sich eine poröse Schicht, die gut geeignet ist zur Einlagerung von Farbteilchen.

Ein weiteres Verfahren zum Schutz von metallischen Oberflächen ist das Verchromen. Hier werden Oberflächen durch die Abscheidung von Edelmetallen wie Chrom geschützt.

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