zum Directory-modus

Temperaturabhängigkeit des chemischen Gleichgewichts

Zusammenfassung

Zwei Wege wurden vorgestellt:

Weg A:
Die Temperatur T ist vorgegeben, während ΔrG° ( T ) abgeschätzt oder berechnet wird. Daraus kann K ( T ) berechnet werden und man erhält die Ausbeute der betrachteten Reaktion. Nachteil: ΔrH° ist nur ein mittlerer Wert im Messintervall [ T 1 , T 2 ] . Liegt die Standardtemperatur 298 K nicht im Messintervall und soll die Standardreaktionsenthalpie bei 298 K ermittelt werden, muss mithilfe der molaren Standardreaktionsenthalpie der Reaktanden ΔrH° auf den Wert bei 298 K umgerechnet werden.
Weg B:
Der T -Bereich wird eingerichtet und K ( T ) experimentell bestimmt. Die Auswertung von K ( T ) liefert ΔrH° ( T ) . Nachteil: Es findet eine quantitative Analyse des Gleichgewichtsgemischs hinsichtlich der Konzentration eines Reaktanden statt. Diese Methode ist sehr rechenintensiv.

Es ergibt sich

ΔrG° ( T ) = - R T ln K ( T ) ΔrG° ( T ) = ΔrH° - T ΔrS°

Daraus folgt:

Standardreaktionsentropie
ΔrS° ( T ) = ΔrH° ( T ) T + R ln K ( T )
Seite 9 von 9>