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Zwischenmolekulare Wechselwirkungen

Einige historische Daten

Seit 1805
Gay-Lussac untersucht Gasreaktionen. Zum Beispiel reagieren bei gleichen Werten von Druck und Temperatur 1L Sauerstoff mit 2L Wasserstoff, 0,5L Sauerstoff mit 1L Kohlenmonoxid und 1L Ammoniak mit 1L Chlorwasserstoff.
1808
Gay-Lussac stellt allgemein fest, dass die Volumenverhältnisse stets ganzzahlig sind, nicht aber die Massenverhältnisse.
1807
Atom-Hypothese von Dalton: Die chemischen Elemente bestehen aus kleinsten, nicht weiter zerlegbaren Teilchen (griechisch atomos "unteilbar").
1811
Gesetz von A. Avogadro (Turiner Physiker): Gleiche Volumina verdünnter Gase enthalten bei gleichem Druck und gleicher Temperatur die gleiche Zahl von Teilchen. Er prägt den Begriff Molekül (italienisch molecula "kleine Masse"). Welchen Wert diese Zahl für ein gegebenes Volumen hat bleibt offen.
1858
Cannizzaro wendet das Gesetz von Avogadro zur Bestimmung der relativen Atommassen an.
1865
Loschmidt schätzt als Erster die Teilchenzahl im molaren Volumen aus der mittleren freien Weglänge von Gasmolekülen und dem Verhältnis der Luftdichte zur Dichte der hypothetischen verflüssigten Luft ab und erhält 7,21022mol-1 (Teilchen pro Mol).
1910
Millikan gelingt eine genauere Bestimmung der Teilchenzahl im molaren Volumen aus der Faradaykonstanten und der Elektronenladung: NA = F e .
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