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Grundlagen der modernen kernmagnetischen Resonanz

Messprobe

Die zu untersuchende NMR-Messprobe befindet sich in flüssiger Form (Feststoff im Lösungsmittel, flüssige Mischung) in einem NMR-Röhrchen. Dies ist ein unten geschlossener Glaszylinder mit unterschiedlichem Durchmesser. Standardwerte sind 5mm, 8mm, 10mm, 12mm oder 15mm.

Zu Beginn einer Messung wird das NMR-Röhrchen in einen Spinner geschoben, dieser justiert und in die obere Öffnung des Magneten eingesetzt.

Abb.1
Arbeitsplatz für die Vorbereitung der NMR-Messprobe

(Abb. 1) zeigt einen Arbeitsplatz für die Vorbereitung der NMR-Messprobe. Die Justierung des Spinners wird im Detail gezeigt, wenn Sie in der Steuerleiste ganz links NMR-Labor anklicken und dort mit dem Mauszeiger auf das NMR-Röhrchen und den Spinner klicken (Handsymbol).

Ein Gegenstrom von reinem Stickstoff (oder getrockneter Luft) sorgt dafür, dass das NMR-Röhrchen nach dem Aufsetzen nicht nach unten fällt. Durch vorsichtige manuelle (oder auch automatische) Verminderung des Gasstroms senkt sich dann der Spinner mit dem Röhrchen in der Raumtemperaturbohrung des Magneten ab, bis er seine Halterung findet. Je nach Messung wird das Röhrchen gedreht (typ. 10-20Hz), indem ein Luftstrom seitlich gegen den Spinner geleitet wird.

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