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Beschleunigung

Wirkung der Erde auf den Ball - Beschleunigungsvektoren beim Ballflug

Arbeitsauftrag

Welche Beschleunigung wirkt auf den Ball während seines Fluges?

Abb.1
JPAKMA-Projekt "Analyse des Ballfluges"

Die Beschleunigungsvektoren ergeben sich, indem die zuvor betrachteten Vektoren der Geschwindigkeitsänderung durch das jeweils betrachtete Zeitintervall dividiert werden. Dieses ist bei unserem Ballflug aufgrund der Videoanalyse Δ t  = 40 ms. Somit unterscheiden sich die Beschleunigungsvektoren von den Vektoren der Geschwindigkeitsänderung nur durch ihre Länge. Die Beschleunigungsvektoren zeigen alle grob nach unten, also in negative y-Richtung. Ihre Beträge liegen bei einer Größenordnung von 10  m s 2 . Die Schwankungen der Beschleunigung in unserem Beispiel ist auf die Videoanalyse zurückzuführen. Kleine Ungenauigkeiten im Ort verursachen bei der Berechnung der Beschleunigung wahrnehmbare Ungenauigkeiten.

Die hier vorliegende Beschleunigung ist die so genannte Erdbeschleunigung. Sie wird mit dem Buchstaben g abgekürzt, zeigt immer in Richtung des Erdmittelpunktes und wirkt auf jeden Gegenstand, der sich an der Erdoberfläche befindet. Der Grund für diese Beschleunigung ist die Anziehung zweier Massen, speziell hier also die Anziehung der Erde auf den Ball. Da sich bei unterschiedlicher geographischer Breite unterschiedliche Abstände zum Erdmittelpunkt ergeben, ist die Erdbeschleunigung nicht an jeder Stelle genau gleich. Ihr Betrag variiert von | g | =9,78 m s 2 am Äquator bis zu | g | = 9,83 m s 2 an den Polen. Auf 45° geographischer Breite beträgt er | g | = 9,81 m s 2 .

(Siehe auch: Kräfte - Gravitationskraft)

Hinweis
Die Erdbeschleunigung ist auf die Anziehung zweier Massen zurückzuführen. Sie zeigt immer in Richtung des Erdmittelpunktes und hat einen Betrag von | g | =9,81 m s 2 .
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