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Tutorial MenueAnwendungen von Poly(styrol)-PolymerenLerneinheit 2 von 5

Geschäumtes Polystyrol

Bauwesen

Abb.1
Mit freundlicher Genehmigung der BASF AG

Nachträgliche Wärmedämmung eines Flachdaches mit Dämmelementen aus PS-E, die mit Dachpappe vorbeschichtet sind. Durch Aufbringen von Heißbitumen werden die Dämmbahnen miteinander verklebt und das Dach abgedichtet.

Geschäumtes Polystyrol (PS-E) wird im Bauwesen hauptsächlich zu folgenden Zwecken eingesetzt:

  • Wärmedämmung
  • Trittschalldämmung
  • Dekorative Deckengestaltung und Nachhallverminderung mit Deckensichtplatten
  • Betonverschalung, d.h. Gussformen für Beton
  • Dränage mit Dränplatten aus PS-E-Kugeln, die so miteinander verbunden sind, dass die Hohlräume ein großes zusammenhängendes Porenvolumen ergeben
  • Produktion von Zellziegeln (Beim Brennen der Ziegel verdampfen die PS-E-Partikel ohne Rückstände und hinterlassen Hohlräume.)
  • Unterbau von Straßen mit Blöcken aus PS-E
Abb.2
Mit freundlicher Genehmigung der BASF AG

Hartschaumblöcke aus PS-E als lastverteilender Unterbau in einer Gegend mit wenig tragfähigem Boden. In solchen Gegenden treten bei herkömmlicher Bauweise leicht Setzungen mit unerwünschtem Absinken der Fahrbahn auf. Abhilfe schafft hier PS-E mit einer Dichte von mindestens 20 kg/m³. Die hohe Biege- und Schubfestigkeit der Schaumstoffblöcke ermöglicht eine gute Druckverteilung z.B. auf morastigem Untergrund. Das geringe Gewicht eines solchen Unterbaus verhindert dauerhaft Setzungen. Vor allem Brückenauffahrten werden mit Blöcken aus PS-E unterbaut.

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