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Tutorial MenueVom Monomer zum WerkstoffLerneinheit 4 von 4

Vom Monomer zum Werkstoff - Polystyrol

Vernetztes Polystyrol

Vernetztes Polystyrol wird durch Copolymerisation von Styrol mit Divinylbenzol hergestellt. Divinylbenzol kann über beide Vinylgruppen polymerisieren. Dadurch werden einzelne Ketten zu einem dreidimensionalen Netzwerk verbunden. Ein Anwendungsgebiet sind z.B. Ionenaustauscher. Die Vernetzung verhindert, dass sich der Ionenaustauscher in der Elektrolytlösung löst und später wieder aus der Lösung abgetrennt werden muss. Die Ionenaustauscherpartikel werden durch Suspensionspolymerisation hergestellt, bei der das Styrol zur Polymerisation in einer wässrigen Lösung fein verteilt wird. So kommt die kugelige Struktur zustande. Für die Funktion als Ionenaustauscher werden funktionelle Gruppen benötigt, die zur elektrolytischen Dissoziation fähig sind. Diese Gruppen, z.B. Sulfonsäuregruppen, werden nachträglich in das vernetzte Polystyrol eingefügt.

Divinylbenzol
Ionenaustauscherkugeln aus Polystyrolsulfonsäure

Hintergrundinformationen zu Divinylbenzol

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