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Aminoplaste

Harnstoff-Formaldehyd-Harze

Die Harnstoff-Formaldehyd-Harze wurden in den 1920er Jahren entwickelt. Sie fallen hell an und ergeben Formmassen, die sich in allen Farbtönen lichtecht einfärben lassen.

Abb.1
Harnstoff-Formaldehyd-Harz (UF)

R1 und R2 können Wasserstoffatome oder weitere organische Reste sein.

Eigenschaften

Harnstoff-Formaldehyd-Harze (UF, von "Urea" für Harnstoff) sind mechanisch stabil, sehr lichtecht und schwer brennbar, geruch- und geschmacklos. Sie besitzen eine gute Oberflächenhärte und Glanz. Gegen schwache Säuren und Laugen, Lösemittel, Öle und Fette sind sie beständig, nicht jedoch gegen starke Säuren und Laugen, kochendes Wasser, oxidierende oder reduzierende Stoffe.

Nachteilig ist, dass sie eine geringere Maßhaltigkeit als Phenolharze aufweisen und zu Spannungsrissbildung neigen.

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