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Tutorial MenuePolymere WerkstoffeLerneinheit 8 von 9

Thermoplaste

Polypropylen - die Wunderfaser

Exkurs zur praktischen Veranschaulichung

Polypropylen wird für die Produktion von Sporthemden und Sportwäsche eingesetzt.

Wichtige Gründe dafür sind:

Gewicht

Polypropylen ist die leichteste Textilfaser. Sie schwimmt beispielsweise auf der Wasseroberfläche, während alle anderen Fasern untergehen. Polyester ist zum Beispiel 51 % schwerer. Wiegt eine solche Sport-Garnitur 400 g, so erhält man dasselbe Volumen beim Einsatz von 264 g Polypropylen.

Abb.1
Verhalten von Polypropylen und Polyester in Wasser

Photo mit freundlicher Genehmigung der E. Löffler GmbH, www.loeffler.at

Feuchtigkeit

Polypropylen ist jene Faser, die in sich die geringste Feuchtigkeit aufnimmt und damit "Wasser ableitet". Der Körper benötigt daher keine Wärme, um den Schweiß in der Faser selbst zu trocknen. Baumwolle nimmt im Vergleich dazu tausendmal mehr Schweiß in der Faser selbst auf als Polypropylen.

Umwelt

Polypropylen ist die Kunstfaser mit dem geringsten Energiebedarf in punkto Herstellung und Verarbeitung. Darüber hinaus wird die Faser vor dem Spinnen gefärbt - durch Beigabe der Farbpigmente in die erhitzte Spinnmasse. Das aufwändige und umweltbelastende Färben der Garne kann dadurch vermieden werden.

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