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Tutorial MenuePolymere WerkstoffeLerneinheit 7 von 9

Duromere

Herstellung ungesättigter Polyesterharze

Die Vorprodukte werden durch Polykondensation von Polyglycolen (HO-(CH2)xOH); x=2-4) mit Dicarbonsäuren bzw. deren Anhydriden, wie Maleinsäureanhydrid-Derivate oder Phthalsäureanhydrid hergestellt. Der Anteil der C-C-Doppelbindungen in der Säurekomponente wird dabei je nach angestrebtem Vernetzungsgrad gewählt. Das relativ niedermolekulare Kondensat wird in einem stabilisierten Comonomer gelöst und ist in dieser Form ca. 6 Monate lagerfähig. Als Comonomere dienen hauptsächlich Styrol, 2-Methylstyrol, Methylmethacrylat sowie Derivate des Allylalkohols.

Abb.1
Comonomere

Da das Vorprodukt Doppelbindungen enthält, kann es bei Bedarf durch Zugabe von Härtern polymerisiert werden. Als Härter verwendet man organische Peroxide, z.B. Methylketonperoxid, Cyclohexanonperoxid oder Benzoylperoxid, aber auch Redoxsysteme, z.B. Peroxid/organisches Amin, für die Härtung bei Raumtemperatur.

Abb.2
Polykondensation zu ungesättigten Polyesterharzen
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