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Tutorial MenuePolymere WerkstoffeLerneinheit 7 von 9

Duromere

Herstellung von Phenoplasten

Phenoplaste entstehen bei der Polykondensation von Formaldehyd mit Phenol oder seiner Homologen, wie Kresol, Resorcin und Xylenol.

Abb.1
Monomerstrukturen

Bei der Umsetzung des (ggf. substituierten) Phenols mit Formaldehyd erhält man zunächst die entsprechenden Phenolalkohole (mit 1 bis 3 Methylol-Gruppen). Je nach Reaktionsbedingungen (Mischungsverhältnis, Katalysator) erfolgt die Kondensation der Phenolalkohole zu Novolak (lineare, über CH2-Gruppen verknüpfte Phenol-Formaldehyd-Kondensate; löslich, lagerstabil, nicht eigenhärtend, schmelzbar) oder zu Resol (niedere, lineare Kondensate; löslich, nicht lagerstabil, eigenhärtend).

Zur weiteren Kondensation werden die gemahlenen Resole in der Regel mit Füllstoffen versetzt und in der Wärme durchgeknetet. Dabei entsteht Resitol, ein thermoplastisches Harz, das zum Teil räumlich vernetzt ist und noch freie Methylol-Gruppen enthält. Bei höheren Temperaturen (160-200 °C) kondensiert das Resitol vollständig unter Bildung von Resit aus (unlöslich, nicht schmelzbar, bis 300 °C thermisch stabil).

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Abb.2
Säurekatalysierte Darstellung von Phenolharznetzwerken
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