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Verdickungsmittel

Methylcellulose

Methylcellulose (MC, R = CH3, H) wird technisch durch die Umsetzung von alkalisch vorbehandelter Cellulose mit Methylchlorid bei erhöhter Temperatur unter Druck hergestellt. Auch Cellulosemischether, die zusätzlich 2-Hydroxyethyl-, 2-Hydroxypropyl- oder 2-Hydroxybutyl-Gruppen enthalten, werden als Methylcellulose bezeichnet. Je nach Substitutionsgrad sind Methylcelluloseether in kaltem Wasser oder organischen Solvenzien löslich. Der Substitutionsgrad wird hier als durchschnittlicher Substitutionsgrad (DS) pro Glucopyranoseeinheit angegeben.

Abb.1
Methylcellulose

Methylcellulose mit einem durchschnittlichen Substitutionsgrad (DS) von 1,5 pro Glucopyranoseeinheit

Die Einsatzgebiete sind vielfältig: Methylcellulosen werden als Verdickungs-, Binde-, Klebe-, Dispergier-, Suspendier-, Emulgier-, Sedimentations-, Filterhilfs-, Flockungs-, Quell-, Gleit- und Wasserrückhaltemittel sowie als Schutzkolloid und Filmbildner eingesetzt. Im Lebensmittelbereich sind sie Bestandteil von Speiseeis, Backwaren, Kuchencremes, Mayonnaise, Instantprodukten und Tiefkühlkost.

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