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Polymere Reagenzien

Vernetztes Polystyrol

Vernetztes Polystyrol ohne aufgepfropfte Seitenketten wird für harzgebundene Synthesen schon seit Einführung der Merrifield-Peptidsynthese 1963 verwendet (Merrifield, R. B. (1963): Solid phase peptide synthesis. I. The synthesis of a tetrapeptide. In: Journal of the American Chemical Society. 85 , 2149-2154). Es wird durch Copolymerisation von Styrol mit Divinylbenzol als Vernetzer hergestellt.

Damit die funktionellen Gruppen im Innern der Harzkörner erreichbar sind, muss das Harz gut quellfähig sein. Dennoch dürfen die gequollenen Harzkörner auch bei starkem Schütteln der Reaktionsmischung nicht mechanisch zerfallen. Beide Eigenschaften — Quellfähigkeit und mechanische Stabilität — hängen gegenteilig vom Vernetzungsgrad des Polystyrols ab. Als optimaler Kompromiss hat sich der Zusatz von 1 % Divinylbenzol erwiesen.

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