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Polymere als Flockungshilfsmittel

Flockungshilfsmittel

Flockungshilfsmittel sind natürliche oder synthetische Makromoleküle mit Molmassen von ca. 2 .106 g/mol, die polare oder ionische Gruppen tragen. Im letzteren Fall spricht man auch von Polyelektrolyten. Sie bewirken eine Zusammenlagerung der (Mikro)flocken, die sich aus den kolloidalen Teilchen und dem Flockungsmittel gebildet haben. Durch Anhaftung an mehreren dieser Partikel werden diese zu größeren Aggregaten zusammengelagert. Sie ballen sich zusammen und setzen sich leichter ab. Diese Anlagerung beruht auf ionischen oder polaren Wechselwirkungen.

Abb.1
Animation zur Brückenbildung

Neben Naturprodukten wie Stärke und Leim haben sich vor allem synthetische Polymere wie Polyacrylamid, Polyacrylate, Polyethylenimin oder Polyethylenoxid durchgesetzt, wobei Polyacrylamid und seinen Derivaten besondere Bedeutung zukommt.

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