zum Directory-modus

Tutorial MenueCopolymerisationLerneinheit 4 von 5

Wichtige Copolymere

Vinylchlorid-Copolymere

Neben den zahlreichen Rezepturen und einer Fülle an verwendeten Zusatzstoffen bietet die Copolymerisation eine weitere Möglichkeit, die Eigenschaften von PVC-Erzeugnissen nach Maß zu schneidern.

Die Verbesserung der Verarbeitungseigenschaften wird erreicht durch:

  • Copolymerisation mit geringen Mengen an Propen oder Vinylethern bzw.
  • Zumischen von modifizierten Acrylaten oder MMA/Butadien/Styrol-Copolymeren (stoßfeste Kalanderfolien aus Hart-PVC) und ABS-Copolymeren für die Herstellung warm- und kaltverformbarer Teile für die Automobilindustrie.

Eine Verbesserung der Verarbeitbarkeit bei niedrigen Temperaturen ist zu erzielen durch:

  • Copolymerisation mit geringen Anteilen (5 bis 20 %) Vinylacetat oder Maleinsäure.

Die Wärmeformbeständigkeit und die Wärmestandfestigkeit werden verbessert durch:

  • Copolymerisation mit Vinylidenchlorid und Acrylnitril oder
  • Copolymerisation mit Maleinimiden zur Herstellung gut verarbeitbarer, transparenter Formmassen mit Glasübergangstemperaturen von 90 °C.
Seite 12 von 18