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Tutorial MenueCopolymerisationLerneinheit 3 von 5

Statistische, alternierende, Block- und Pfropfcopolymere

Charakterisierung von Block- und Pfropfcopolymeren

Die Charakterisierung von Block- und Pfropfcopolymeren ist meist schwieriger als die von statistischen Copolymeren, da die Eigenschaften außer vom Stoffmengenverhältnis der Grundbausteine und von der Struktur der verwendeten Monomere auch von der Anzahl und der Länge der Blöcke bzw. Seitenketten abhängt.

Anhand der durch Differentialthermoanalyse oder durch dynamisch-mechanische Messungen bestimmten Glasübergangstemperatur der verschiedenen Segmente sind statistische Copolymere von solchen mit Block- oder Pfropfstruktur zu unterscheiden.

Pfropf- und Blockcopolymere zeigen häufig die Eigenschaften der jeweiligen Homopolymere, während statistische Copolymere im Allgemeinen Eigenschaften aufweisen, deren Werte zwischen denen der Homopolymere liegen.

Beispiel

Glasübergangstemperatur

Statistische Copolymere zeigen nur einen Tg-Wert, der zwischen den Werten für die Homopolymere liegt. Auf Grund der Mikrophasenseparation sind für Block- und Pfropfcopolymere oft zwei Tg-Werte feststellbar, die den Werten der jeweiligen Homopolymere entsprechen.

Zur näheren Charakterisierung von Pfropfcopolymeren werden häufig die Pfropfausbeute und der Pfropfgrad bestimmt.

Pfropfausbeute = Mengenanteil des gepfropften Monomers/Gesamtmenge der Monomere

Pfropfgrad = Menge des gepfropften Monomers/Menge des gepfropften Rückgratpolymers

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