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Tutorial MenueCopolymerisationLerneinheit 3 von 5

Statistische, alternierende, Block- und Pfropfcopolymere

Pfropfcopolymere

Pfropfcopolymere sind verzweigte Polymere, die unterschiedliche Monomereinheiten in der Hauptkette und der Seitenkette enthalten.

Abb.1

Die Hauptkette der Pfropfcopolymere wird als Rückgratpolymer, Pfropfgrundlage oder Pfropfsubstrat bezeichnet, die Seitenketten als Pfropfäste, Pfropfzweige oder auch manchmal Pfropfauflage. Die Monomereinheiten der Hauptkette, die als Anknüpfungspunkte dienen, werden Pfropfstellen genannt.

Gebräuchlich ist für Pfropfcopolymere auch die englische Bezeichnung "graft copolymers".

Die Eigenschaften der Pfropfcopolymere sind sowohl abhängig von der Hauptkette als auch von Art, Anzahl und Länge der Seitenketten. Sie unterscheiden sich deutlich von den jeweiligen Homopolymeren. Pfropfungen von Polymeren werden u.a. vorgenommen, um deren Kompatibilität mit anderen Polymeren zu verbessern, ihre Wasserfestigkeit, Anfärbbarkeit oder Schlagzähigkeit zu erhöhen oder Ionenaustauscher herzustellen.

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