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Tutorial MenueEigenschaften von PolymerenLerneinheit 2 von 7

Mechanik deformierbarer Festkörper, Teil 1

Hooke'sches Gesetz

An einem Festkörper angreifende Oberflächenkräfte bewirken Spannungen in seinem Inneren und diese wiederum Verzerrungen (Form- oder Volumenänderungen). Die Aufgabe besteht nun darin, aus den äußeren Kräften zunächst die inneren Spannungen und aus diesen die Verzerrungen zu berechnen. Im Allgemeinen ist das schwierig, weswegen hier nur besonders einfache Fälle behandelt werden.

Den zweiten Teil der Aufgabe erleichtert ein Gesetz, das der englische Physiker Robert Hooke ausgesprochen hat.

Hooke'sches Gesetz
Die Verzerrungen sind den Spannungen proportional ("ut tensio sic vis").

Das Hooke'sche Gesetz gilt allerdings nur für kleine Spannungen. Die Grenze, bis zu der es Gültigkeit besitzt, wird Proportionalitätsgrenze genannt. Wird sie überschritten, ist die Verzerrung nicht mehr proportional der Spannung, sondern folgt einer komplizierteren Abhängigkeit.

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