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Tutorial MenueCharakterisierung von PolymerenLerneinheit 13 von 14

Gelpermeationschromatographie

Die Gelpermeationschromatographie-Säule

Abb.1

Eine Trennkolonne wird mit einem makroporösen Gel, bestehend aus kugelförmigen Teilchen etwa gleicher Korngröße (6-10 µm), gefüllt. Die Gelteilchen sind mit Poren definierter Weite durchsetzt. Die zu untersuchende Polymerprobe wird als ca. 0,5 %ige Lösung auf die Kolonne gegeben und mit einem steten Strom von Lösemittel bei einem Druck von bis zu 10 bar eluiert.

Als Gele werden für organische Lösemittel vernetzte Polystyrole oder poröses Glas, für wässrige Systeme vernetzte Dextrane, Polyacrylamide oder Cellulose eingesetzt. Wichtig ist, dass zwischen Gel und Polymerprobe keine Adsorption oder polare Wechselwirkung stattfindet. Durch die Auswahl von Säulenmaterial geeigneter Porengröße lässt sich eine effektive Trennung für fast jede Molmassenverteilung erreichen.

Die Peaks des Elutionschromatogramms werden als Elutionsvolumina bezeichnet. Bei sehr kleinen und sehr großen Molmassen wird das Elutionsvolumen unabhängig von der Molmasse, da hier unterschiedslos alle oder keines der Moleküle in das Gel eindringen können. Entscheidend ist jedoch weniger die Masse als das hydrodynamische Volumen des Makromoleküls.

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