zum Directory-modus

Tutorial MenueSpezielle PolymerarchitekturenLerneinheit 2 von 3

Spezielle Polymerarchitekturen: Sternpolymere und Dendrimere

Dendrimere

Eine besondere Variante der Sternpolymere sind die Dendrimere. An jeder Verknüpfungsstelle findet eine Verzweigung statt, so dass anstatt der Strahlen eines Sterns baumförmige Gebilde an einem Zentrum hängen, die im Idealfall alle gleich aufgebaut sind. Der Name dieser Moleküle leitet sich denn auch von "dendron", dem griechischen Wort für Baum her. Sie werden manchmal auch als "Arborole" bezeichnet. Dieser Name hat das lateinische Wort für Baum ("arbor") zur Grundlage. Manche Autoren verwenden den Begriff Arborole nur für bestimmte Unterarten der Dendrimere, z.B. wasserlösliche Moleküle mit Hydroxy-Endgruppen.

Literatur

Newkome, G.; Gupta, V.; Baker, G.; Qi-yao, Z. (1985): Cascade Molecules: A [27]-Arborol. In: J. Org. Chem. . 50 , 2003-2005

Die Schichten der Wiederholungseinheiten, die stufenweise aufgebaut werden und die Verzweigungsstellen enthalten, werden Generationen genannt.

Abb.1
Aufbau der Dendrimere

Dendrimermolekül mit vier Generationen: grün: Kern (0. Generation), blau: 1. Generation, violett: 2. Generation, pink: 3. Generation, rot: 4. Generation.

Pro Generation wächst der Radius des Dendrimermoleküls in etwa linear, das Volumen jedoch ungefähr exponentiell. Daher ist die Anzahl der möglichen Generationen aus räumlichen Gründen auf etwa 10 beschränkt. Obwohl man aufgrund der Molekülstruktur erwarten könnte, dass im Inneren des Moleküls größere Hohlräume existieren, haben Untersuchungen mit verschiedenen Methoden gezeigt, dass dies nicht der Fall ist.

Seite 5 von 12