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Tutorial MenueSpezielle PolymerarchitekturenLerneinheit 2 von 3

Spezielle Polymerarchitekturen: Sternpolymere und Dendrimere

Sternpolymere

Bei Sternpolymeren gehen von einem Zentrum drei oder mehr Seitenketten ("Arme", "Strahlen") aus. Das Zentrum muss mehrere funktionelle Gruppen aufweisen, an denen Seitenketten anknüpfen oder aufwachsen können. Als Zentren für Sternpolymere kommen z.B. Ammoniak, Glycerol, Divinylbenzol, Siliciumtetrachlorid, aber auch unsymmetrische Moleküle wie einfache Zucker, Epoxidharz-Oligomere, Verbindungen aus Glycerol und ungesättigten Fettsäuren sowie viele andere Strukturen in Frage, die mehrere mögliche Anknüpfungspunkte für Polymerketten aufweisen. In letzter Zeit wurden auch Calixaren-Derivate als Zentren eingesetzt.

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Abb.1
2D-Abb. Calixaren
Abb.2
3D-Abb. Calixaren (R = CH3)
Abb.3
3D-Anim. Calixaren (R = CH3)

Mit diesem Calix[4]aren aus vier Methylen-verbrückten p-t-Butylphenol-Derivaten kann man vierstrahlige Sterne synthetisieren. R bezeichnet die Spacer mit funktionellen Gruppen, an die Seitenketten angebunden werden können (3D-Darstellung: R = CH3). Analog aufgebaute Calix[6]- und Calix[8]arene ermöglichen die Synthese sechs- bzw. achtstrahliger Sterne.

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