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Tutorial MenueSpezielle PolymerarchitekturenLerneinheit 3 von 3

Spezielle Polymerarchitekturen: Ringe

Synthese von Rotaxanen I

Die ersten Rotaxane wurden mit Hilfe der statistischen Methode dargestellt. In einer Lösung aus Ring- und Stabmolekülen kommt es in geringem Umfang zum Auffädeln. Nach dem Anbringen von Stoppern kann man die Rotaxane isolieren, allerdings nur in sehr geringer Ausbeute.

Prinzipiell gibt es zur Synthese der Rotaxan-Strukturen drei Möglichkeiten:

  • Ringe und Ketten können getrennt dargestellt und dann aufgefädelt werden.
  • Der Ringschluss erfolgt um die Kette herum.
  • Die Synthese der Polymerkette erfolgt in Gegenwart der Ringmoleküle.

Werden die aufgefädelten Ringe nicht durch Stoppergruppen fixiert, spricht man von Pseudorotaxanen. Die Stopper können vor oder nach dem Auffädeln am Kettenmolekül angebracht werden.

Die folgende Animation skizziert drei verschiedene Synthesestrategien, die von fertigen Polymerketten ausgehen:

  1. Auffädeln des Rings auf die Kette und anschließendes Fixieren der Stopper (Threading)
  2. Ringschluss um die fertige Hantel (Clipping)
  3. Überstreifen des Ringes auf die fertige Hantel (Slipping).

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Abb.1
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